
NorPix StreamPix
Lückenlose High-Speed-Aufzeichnung über Stunden direkt auf Ihre Festplatte
StreamPix ist die führende Software-Lösung für Hochgeschwindigkeits-Videoaufzeichnung mit industriellen Standard-Kameras. Wo herkömmliche Software kapituliert, ermöglicht StreamPix echtes High-Speed-Streaming direkt auf Ihre Festplatte – damit Sie schnelle Prozesse nicht nur punktuell, sondern über den gesamten Zeitraum lückenlos analysieren können.
- Stunden statt Sekunden: Zeichnen Sie High-Speed-Videosequenzen lückenlos über Stunden direkt auf Ihre SSD auf.
- Hardware-Freiheit: Nutzen Sie Ihre vertraute Kamera-Infrastruktur. StreamPix ist kompatibel mit hunderten Modellen von Basler, FLIR, Sony und vielen weiteren (GigE Vision, USB3, CoaXPress).
- Echtes High-Speed Streaming: Erreichen Sie Bildraten von mehreren hundert bis zu 1’000 fps (je nach Auflösung und Kamera) bei voller Datenintegrität.
- Multi-Kamera-Power: Verwalten und synchronisieren Sie eine unbegrenzte Anzahl an Kameras über eine einzige, intuitive Benutzeroberfläche.
- Mehr als nur Video: Erfassen und synchronisieren Sie parallel zum Bildmaterial GPS-Daten, Zeitstempel (IRIG-B, PTP) oder externe Messdaten (DAQ).
Technische Einordnung und Einsatzbereiche
Die Wahl der passenden Systemarchitektur hängt primär von der geforderten Aufnahmedauer und der notwendigen Bildrate ab. Während StreamPix seine Stärken in der kontinuierlichen Datenerfassung auf PC-Basis ausspielt, erfordern extrem kurzzeitige Prozesse oder mobile Messstellen oft andere Hardware-Ansätze. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Highspeed Seite.
Langzeit-Videoaufzeichnung: Kontinuierliche Erfassung von Prozessen über Minuten oder Stunden (Direct-to-Disk) ohne Zeitlimit durch internen Kamera-RAM.
Synchronisierte Multi-Kamera-Systeme: Parallele Aufzeichnung und Anzeige mehrerer Kameras (z. B. Basler, FLIR) über eine zentrale Oberfläche.
Industrielle Prozessanalyse: Dokumentation von Abläufen im Bereich von $100$ bis $1.000$ $fps$, wie sie typischerweise in der Verpackungs-, Abfüll- oder Montagetechnik vorkommen.
Integrierte Datenerfassung: Anwendungen, die neben dem Videobild eine synchrone Aufzeichnung von Metadaten (GPS, Zeitstempel, DAQ-Messwerte) erfordern.
Ultrakurze Ereignisse mit extremen Bildraten: Physikalische Phänomene, die Aufnahmeraten jenseits der 1’000 erfordern (z. B. sehr schnelle Industrieprozesse, Ballistik oder Airbag-Tests).
PC-lose Standalone-Einsätze: Anwendungen in räumlich extrem beengten Umgebungen oder an mobilen Messstellen ohne Möglichkeit zur PC-Anbindung.
Datenraten oberhalb der Schnittstellen-Spezifikation: Szenarien, bei denen die benötigte Bandbreite die Kapazität von GigE Vision, USB3 oder CoaXPress übersteigt und eine kamerainterne Pufferung zwingend ist.
Mobile Ad-hoc-Aufnahmen: Schnelle, ungebundene Einsätze ohne die Notwendigkeit einer stationären PC-Infrastruktur oder Langzeit-Archivierung.
Echtzeit-Kompression und maximale Datenraten
StreamPix ist auf extremen Datendurchsatz optimiert und unterstützt Schreibraten von bis zu 22 Gigabyte pro Sekunde. Durch die Nutzung von NVIDIA CUDA GPU-Beschleunigung können hochauflösende Videodaten in Echtzeit (z. B. als H.264 oder JPEG) komprimiert werden. Dies reduziert die Anforderungen an die Speicherkapazität und ermöglicht den Verzicht auf kostspielige, komplexe RAID-0-Systeme, ohne die CPU des Host-Rechners zu belasten.


Präzise Synchronisation und Multi-Kamera-Management
Die Software erlaubt die absolut zeitgleiche Steuerung und Aufzeichnung einer nahezu unbegrenzten Anzahl an Kameras über eine einzige Benutzeroberfläche. Jedes Einzelbild wird mit Mikrosekunden-Präzision zeitgestempelt. Für wissenschaftliche Anwendungen lassen sich externe Zeitquellen wie GPS oder IRIG-B einbinden. Zudem können externe Signale (Audio, DAQ) völlig synchron zum Videostream erfasst werden, was eine lückenlose Korrelation der Daten ermöglicht.

Flexibles Triggering und Pre/Post-Recording
StreamPix bietet fortschrittliche Trigger-Optionen für eine automatisierte Aufzeichnung. Über die Pre/Post-Event-Funktion kann die Software permanent in einen Ringspeicher aufzeichnen. Erst bei einem externen Signal (Trigger) werden die Sequenzen vor und nach dem Ereignis dauerhaft gesichert. Dies ist essenziell für die Erfassung sporadisch auftretender Fehler oder schneller Prozesse, bei denen der exakte Zeitpunkt des Ereignisses nicht vorhersehbar ist.
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